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Wie beeinflussen Veränderungen in der Umwelt unsere Gesundheit?


Ja, wahrhaftig ein beängstigendes Bild! Schrecklich, aber leider wahr.


Dass wir mit unserem Verhalten einen grossen Einfluss auf die Umwelt haben, ist wohl den meisten bewusst; auch wenn wir nicht immer danach Handeln.

Wie aber beeinflusst die veränderte Umwelt unsere Gesundheit? Darüber wird viel weniger geschrieben. Ich merke auch in den Beratungen, dass diese Einflüsse häufig vergessen oder stark unterschätzt werden.


Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das seinen eigenen Lebensraum wissentlich zerstört und damit auch das ganze Ökosystem, von dem alle Menschen und Tiere abhängig sind, aus dem Gleichgewicht bringt.


Diesen Satzt muss man erst mal verdauen.........


Wir können nicht alleine bestehen, wir brauchen die Natur. Sie gibt uns Nahrung, Wasser und "frische" Luft, ohne die wir nicht existieren können.


Doch wie steht es um diese drei existenziellen Güter aktuell?


Schauen wir uns zuerst das Wasser an:

Das nutzbare Wasser auf unserm Planeten nimmt tatsächlich ab. Weltweit ist ein drittel der grössten Grundwassersysteme bedroht. Hinzu kommt, dass sich der menschliche Wasserbedarf seit 1930 versechsfacht hat und wahrscheinlich auch weiter ansteigen wird. Die brauchbare Wassermenge wird also immer knapper.


Wie sieht es denn mit der Qualität des Grundwassers aus?

Das Trinkwasser ist in der Schweiz im Allgemeinen von guter Qualität. Wie jedes Naturprodukt enthält Leitungswasser Spurenstoffe, deren Konzentration aber aufgrund der strengen Auflagen an die Trinkwasseraufbereitung derart tief ist, dass es bedenkenlos getrunken werden kann. So die "gängige" Meinung. Eine hochqualitative Trinkwasserversorgung setzt jedoch intakte, saubere Gewässer voraus. Intensive Nutzung, z.B. durch den Einsatz von Pestiziden oder Dünger, belastet Oberflächen- oder Grundwasser und erschwert die Aufbereitung. Viele Oberflächengewässer überschreiten vorgeschriebene Grenzwerte für Nitrate und Pestizide. Des Weiteren wird das Wasser von Chlor, Blei, Kupfer, Leitungssedimente, Medikamentenrückständen, Hormonen und Mikroplastik belastet. Diese Partikel sind häufig zu klein und werden nicht komplett aus dem Trinkwasser gefiltert. Dadurch wird das Grundwasser langfristig belastet und somit gelangen diese Stoffe auch in unseren Körper.


Wie gut ist unsere Luft?

Die grösste Gefahr geht von übermässigen Belastungen mit Feinstaub und Ozon aus. Erkrankungen wie chronischer Husten und Auswurf, Bronchitis und Asthma, Atemwegsinfektionen sowie Anfälle von Atemnot, häufen sich.

Die verschmutzte Atemluft führt zu einer Verminderung der durchschnittlichen Lungenkapazität, sowie zu vermehrten Notfallkonsultationen und Spitaleintritten wegen Atemwegserkrankungen. Sie bewirkt auch eine Verkürzung der Lebenserwartung aufgrund von Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen einschliesslich Lungenkrebs.


Wie steht es um unsere Lebensmittel?

Wie bereits erwähnt, habe ich die intensive Landwirtschaft, welche Pestizide und viel Düngemittel einsetzt. Diese Stoffe gelangen nicht nur via Wasser sondern auch über die Lebensmittel in unseren Körper. Auf dem selben Weg finden auch folgende Schadstoffe in unseren Organismus:

- Schwermetalle

- Antibiotika & co.

- Schimmelpilzgifte

- Phtalate, Mikroplastik, etc.


Schadstoffe werden auch aus der Kleidung, Kosmetika, Mobiliar, Baumaterialien, etc. aufgenommen.

Fazit

Viele dieser Schadstoffe werden nicht ausgeschieden, sondern im Körper (Zähnen, Knochen, Fettwgewebe, Leber und anderen Organen) angereichert. Unser System kommt mit einer gewissen Menge an Schadstoffen klar aber irgenwann "überläuft das Fass" und die Zellen funktionieren nicht mehr richtig. Dies kann, je nach dem wo sich die defekten Zellen im Körper befinden, zu Schädigungen am Nervensystem, am blutbildenden System, am Herz- Kreislaufsystem .... eigentlich an allen Organen, führen. Mögliche Folgen sind alle Autoimmunerkrankungen, welche ja stetig und rasant zunehmen. Aber z.B. auch eine verminderte Intelligenz, Lern- und Gedächtnisprobleme, Blutarmut, Nierenfunktionsstörungen, Leberschäden, Herzinfarkt, sowie Krebs, etc.


Stark verarbeitete Lebensmittel enthalten oft viel Zucker, Fett, Salz und/oder andere Zusatzstoffe. Diese können ähnliche Probleme verursachen und führen häufig zu stillen chronischen Entzündungen (silent inflamation) und neuronalen Schäden, welche wie aus dem Nichts auftauchen und nicht zugeordnet werden können.


Viele Zusammenhänge sind noch nicht ganz klar oder wissenschaftlich erwiesen. Was wir aber ganz sicher wissen: wir schaden unserer Umwelt und gleichzeitig auch uns selber.


Also was können wir tun?

Wir müssen versuchen unseren Körper und den Planeten weniger mit diesen Schadstoffen zu belasten. Ich möche Dir hier nur ein paar Anregungen geben. Diese näher auszuführen, würde den Rahmen des Artikels sprengen. Es soll Dir jedoch ein paar Impulse geben, denen du nachgehen kannst, wenn du möchtest ;-).


- Umweltbewusstes Verhalten - wie z.B. Mobilität einschränken, weniger Wasser

verbrauchen, Stromsparen, Konsumismus einschränken, keine Billigware kaufen -

lieber etwas aus nachhaltigen Materialen, was dafür langlebiger ist, usw.


- Unverpackte Lebensmittel einkaufen, Plastik allgemein meiden und Plastik sammeln


- Unverarbeitete "echte Lebensmittel", regional, saisonal und in bioqualität einkaufen


- So wenig Kosmetika wie möglich brauchen und wenn, dan nur in sehr guter Qualität


- Reinigungsmittel im Haushalt reduzieren und auf ökologische Produkte umsteigen


- bessere Wasserfiltersysteme an der Hauptwasserleitung zum Haus installieren


Klar ist, wir wollen und können nicht mehr in die Steinzeit zurück, aber jeder einzelne kann etwas dafür tun, damit unsere Umwelt sich wieder einwenig erholen kann und somit auch unsere eigene Gesundheit. Was das für jeden einzelnen ist, soll jeder selber entscheiden und soll doch bitte für seinen Lebensstil nicht verurteilt werden und auch nicht andere verurteilen.


Falls Du mehr zum Thema "Umgang mit Umweltgiften" wissen möchtest, kannst Du Dich gerne bei mir für eine Beratung melden.


Herzlichst Deine


Claudia







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